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Das Synonym für Luxus und Feste, doch was steckt hinter der Herstellung des Champagners?

ChampagnerErfrischend und prickelnd – Der Champagner ist das Synonym für Luxus und französische Feste!


Wussten Sie, dass einzig ein Perlwein, dessen Trauben in der Champagne angebaut, per Hand geerntet und dort auch vinifiziert wurden, mit Recht von sich behaupten kann, dass er aus dieser Appellation stammt?

 

Die Region Champagne ist leicht hügelig und eine der nördlichsten Weinanbauregionen der Welt. Der Boden dort ist zum größten Teil lehm- und kalkhaltig und das Klima ist eher recht frisch. Diese ökologischen Bedingungen ermöglichen den Reben einen langsamen Reifungsprozess, welcher dem Getränk seine Frische und Finesse verleiht. Der Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Munier sind die Hauptrebsorten, welche man in diesem Gebiet vorfindet.
Der Großteil der Winzer, welche in dieser Region arbeiten, sprich nahezu 18.000, verkauft seine Ernte an große Champagner-Firmen oder an Kooperativen, jedoch vinifizieren und stellen heutzutage immer mehr Winzer ihre eigenen Spezialitäten selbst her.
Anders ausgedrückt: Es sind mehr als 18.000 Winzer, die ihre Ernten an große Champagnerhäuser verkaufen, jedoch werden es mehr und mehr, die ihre eigenen Spezialitäten selbst vinifizieren und elaborieren.
Die Gesetzgebung fordert die ausschließliche Verwendung der sogenannten Champenoise-Methode, um die Zertifizierung zu erhalten; das bedeutet, dass die zweite Fermentation, sprich die Reifung durch Hefe, in der Flasche vonstattengeht.


Champenoise MethodeWas ist die Champenoise-Methode?

 

Nach der Ernte müssen die Trauben noch am selben Abend gepresst werden. Das ist die heikelste Etappe der Champenoise-Methode. Man muss einen möglichst natürlichen Saft gewinnen, bevor er oxidiert und sich durch den Kontakt mit Luft verfärbt. Innerhalb von 15 Minuten wird die Ernte in die Keltern (Weinpressen) gefüllt, in welchen sie sich auf natürliche Art und Weise durch ihr Gewicht und ihre Masse selbst presst (was im Fachjargon auch „die Trauben keltern“ genannt wird).

Ungefähr sieben Monate später leiten die Kellermeister dann die zweite Etappe der Champenoise-Methode ein, die entscheidendste Etappe in der Champagnerbereitung, die sogenannte „Schaumentwicklung“. Das ist die Phase der Umwandlung, welche es einem ruhigen Wein ermöglicht, zu einem Perlwein zu werden. Das Geheimnis dieser Umwandlung liegt in einer komplexen Mischung aus Wein, Zucker und Hefe, im Fachjargon auch „FülldosModerne Weinpresseage oder Tiragelikör“ genannt. Die Hefe wird vom Zucker absorbiert, wodurch es zu der Entstehung von Kohlenstoffdioxid kommt, was wiederherum zur Entstehung der Blasen führt. Eine falsche Dosierung der einzelnen Bestandteile könnte riskieren, dass die Flaschen während der zweiten Fermentation explodieren.


Die Fülldosage wird anschließend der gesamten Jahresproduktion hinzugefügt, ungefähr ein paar zehn Zentiliter pro Tank (je nach dessen Kapazität). Die Schaumentwicklung setzt sich noch drei Monate fort und danach ruhen die Champagner für mehrere Jahre.


Kann man den Champagner nur zum Aperitif und zum Dessert genießen?
 

  • Ein guter Champagner kann selbstverständlich nicht nur zum Aperitif oder zum Dessert gereicht werden sondern auch zu Mahlzeiten. Er kann ein Fleisch, einen Fisch und sogar einige bestimmte Käsesorten begleiten. Man muss jedoch dazu sagen, dass er am Besten mit rustikalen Gerichten harmoniert.
  • Sie können den Champagner 30 Minuten vor dem Servieren dekantieren, welches sein Sprudeln ein wenig verringert und all seine Aromen freisetzt.
  • In einer Champagnerflasche ist der Druck drei Mal so groß als in einem Reifen.

 

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